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    • Hallo zusammen :)

      Dann stelle ich mich mal vor & versuche dabei nicht völlig auszuschweifen ;)

      Erst mal einige Eckdaten , weil ich bin ja nicht nur meine ulkige "Brust" :P
      Ich bin 27, schreibe gerne, spiele ein bisschen Gitarre hier und da, bin gerne in der Natur, liebe es exotisch zu kochen, bin ein Träumerle, verpeilt, loyal aber auch Flatterhaft, mehr der Zuhörer als die Labertasche (es sei denn ich schreibe ;)) und, ja, insgesamt ganz erträglich, glaub ich . :D

      Nun zu meinem Wehwehchen. Ich habe eine Tubuläre Brust (soweit ich weiß 3. Stufe) und leide seit meiner Pubertät, wie wohl jede hier, extrem darunter.
      Schwimmen gehen mies, richtige BHs kaufen quasi nicht möglich (meine linke Brust ist auch ein B, meine rechte ein A Körbchen) und das Sexleben ist permanent gestört, weil ich ständig prüfend an mir herunter schaue , auch wenn ich dabei natürlich immer den BH anlasse ...außer wenn ich liege und ein großes Vertrauen zu dem Mann habe. Ich fühle mich nie wirklich vollkommen weiblich ...
      Mit 16 habe ich erste Schritte eingeleitet, war bei einer Ärztin die die Linke Brust quasi einfach nur auf die rechte angleichen wollte und alles etwas "straffen". Zeitgleich habe ich die Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragt und lernte online ein Mädchen kennen, die das gleiche Problem hatte. Sie war in Gelsenkirchen bei Dr. Adallah und der zufrieden mit dem Ergebnis. Darauf hin habe ich dort ein Gespräch gehabt & auch die Zusage der Krankenkasse bekommen. Ich war super glücklich.... und dann kam einen Tag vor der OP der Anruf, ich solle noch mal vorbei kommen. Die OP wurde abgelehnt, weil ihnen plötzlich klar wurde, dass mein (damals) starkes Übergewicht von ca 30 Kilo ein zu hohes Risiko darstellt. Eine kleine Welt brach zusammen und Jahre lang habe ich meinen Herzenswunsch in den Hintergrund geschoben. Dazu war auch noch mit meinem Freund schluss, und ich war irgendwie einfach nicht mehr motiviert.
      Man versprach mir damals, dass eine Kostenübernahme nicht verjährt. Tja , von wegen. Fast 8 Jahre später, hatte ich es geschafft über 20 Kilo zu verlieren und habe in meinem Leben endlich wieder Dinge in die Hand genommen. Erneut war ich dort zum Gespräch und meldete mich dann bei meiner Krankenkasse, da die Klinik noch mal eine aktuelle Kostenübernahme brauchte. Dann kam der Schock. Die Gesetzeslage habe sich verändert und ich müsse alles neu beantragen.
      Ich ging davon aus, dass es trotzdem alles gut gehen würde, warum sollten sie diesmal etwas für unnötig empfinden, wofür ich damals sehr schnell eine Zusage bekam?
      Pustekuchen. Bei der Arbeit bekam ich den Schreckensanruf: Ich habe eine quasi "normal angelegte", einfach nur etwas kleine Brust. Ich habe mich verarscht gefühlt, schrieb einen Widerspruch und wurde zum Medizinischen Dienst eingeladen. Ich wurde vermessen und unheimlich viel zu BH's gefragt , was mich ein wenig irritierte. Ich rechnete mehr mit Fragen dazu, in wie fern ich im Alltag darunter leide, psychisches eben. Ich fühlte mich recht schnell abgefertigt....
      aber dann kam der 2. Anruf : die OP wird bezahlt !!! (Also der Widerspruch kann sich echt lohnen).
      Nun habe ich Ende Mai noch mal ein Gespräch in der Klinik bei dem ich auch endlich mal viele Fragen stellen werde. Bisher war mir alles egal, hauptsache ich bin diese hässliche Brust schnell los... aber seit ich dieses Forum entdeckt habe, lege ich Wert darauf auch wirklich auf Kompetenz zu treffen ...was nützt es wenn man am Ende doch nicht glücklich ist, schließlich kann man bei der Komplizierten Brust Op doch viel falsch machen. Auch vorher nachher Bilder habe ich bisher nicht gesehen ....

      also , wünscht mir Glück, dass ich mir nicht auf die schnelle noch einen anderen Arzt suchen muss , bevor die Kostenübernahme schon wieder verfällt :O

      zum Schluss noch mal ein herzliches "hallo" und es freut mich hier zu sein :)
    • Willkommen :)

      freut mich das die OP für Dich jetzt in greifbarer Nähe ist und der Widerspruch erfolgreich war :)

      Ich finde, obwohl es damals schlimm war, es ist besser dass es so gekommen ist. Du hattest Duchhaltevermögen, hast so viel abgenommen und bekommst jetzt als "Belohnung" schöne Brüste. Stell Dir vor du hättest damals Komplikationen gehabt oder wie würden Deine Brüste jetzt mit 20kg weniger aussehen? So hast du sicherlich länger Freude daran. Bei mir war es zwar nicht nicht so krass wie bei Dir, aber ich war früher etwas moppelig...von daher hat die nicht so tolle Figur auch besser zu den damaligen Brüsten gepasst. Später sah das allerdings ganz anders aus...

      Ich wünsche Dir viel Glück für alles was kommt! :kiss