Auswirkungen von Traumata durch Volleyball in Zusammenhang mit OP Technik und Implantatwahl

    • Auswirkungen von Traumata durch Volleyball in Zusammenhang mit OP Technik und Implantatwahl

      Liebes Expertenteam,

      eigentlich soll bei mir eine BV Dual Plane durchgeführt werden. Der PC sagte bei mir wäre es Dual Plane II. Geplant sind zwischen 250 und 285 cc., rund. Ich bin 1,72 m, 53 kg.

      Neben Sportarten wie Tennis und Polefitness spiele ich auch Hallen- u. Beachvolleyball.

      Der PC arbeitet mit Allergan, da die Implantate besser einwüchsen.

      Aufgrund meiner Bedenken eines erhöhten Risikos einer späteren Doppelkapselbildung bei Allergan (habe ich so gelesen) und der seltenen, aber doch existenten Problematik ALCL sollen es nun doch Mentor Siltex werden

      Nun meine Fragen:

      1.
      Besteht durch häufige Traumata, bzw. die doch recht hohe Belastung bei Hechtbaggern vor allem beim Beachvolleyball, wo man eben nicht sanft wie auf dem Hallenboden gleitet, sondern mehr oder minder einfach auf den Sandboden "aufklatscht", die Gefahr, dass das Implantat schneller verschleißt, eher ruptiert, sich eher Komplikationen ergeben (Kapselfibrose, Doppelkapsel oder sonstiges)? Eigentlich fällt man ja eher auf den Brustkorb und fängt sich mit den Händen ab, aber dennoch ist die Brust einer größeren Belastung ausgesetzt.

      2.
      Spielt dabei die OP Technik eine Rolle? Wäre bei einer komplett submuskulären BV das Risiko signifikant geringer?

      3.
      Sind Mentor Implantate von Vorteil, weil sie dadurch, dass sie erst gar nicht so einwachsen, auch nicht gewaltsam vom umgebenden Gewebe gelöst werden können und es somit weniger schlimme Folgen hat, als wenn ein eingewachsenes, grob texturiertes Implantat sich plötzlich durch äußere Einwirkung löst und somit vielleicht Verletzungen am Gewebe hervorruft?

      3.
      Ist es richtig, dass Implantate an der Stelle, wo sie unter dem Muskel liegen, auf der Brustwand anwachsen? Wenn ja, ist dies eher von Vorteil?

      4.
      Ich habe gesehen, dass Mentor Implantate auf dem Implantatboden einen recht großen, glatten Kreis haben (dort ist das Implantat nicht so beschaffen wie an anderen Stellen) behindert dies das "Anwachsen" an die Brustwand?

      5.
      Ich habe die statistischen Werte hinsichtlich Kapselfibrose (z.B. bei Mentor 3,8 % nach 10 Jahren) gelesen. Die Prozentzahl der Austausche und Nachoperationen finde ich mit 23 % persönlich recht hoch.

      Ich hoffe mal, dass sich die Anzahl der Nachoperationen auf die Fälle mit einer Kapselfibrose bezieht oder bedeutet das, dass 23% der Implantatträgerinnen generell innerhalb von 10 Jahren nochmal operiert werden?

      Ich werde nächstes Jahr 50 Jahre alt und ich würde mehr als ungern innerhalb der nächsten 10 Jahre nochmals wegen einer Korrektur unters Messer müssen.

      Daher 6:
      Wie schätzen Sie die Langzeitergebnisse von Dual Plane im Gegensatz zu komplett submuskulär in kosmetischer wie medizinischer Hinsicht ein?
      Spielt die Wahl des Implantates dabei eine Rolle?
      Gefährde ich durch oben beschriebenen Sport das Langzeitergebnis?

      Ich habe meinem PC schon Löcher in den Bauch gefragt und er hat auch hinsichtlich anderer Themen meine Bedenken geduldigst aus dem Weg geräumt.

      Diese Fragen oben treiben mich aber noch um. Nächste Woche steht eigentlich die OP an. Ich hatte diese Fragen auch dem PC gestellt, der das aber für nicht so bedeutsam hielt. Er sagte, ich könne nach einigen Monaten alles wieder machen. Die Frage ist nur, welche Konsequenzen das hätte.

      Herzlichen Dank für Ihre Mühe und dass Sie hier im Expertenrat den Forenmitgliedern helfen.

      Viele Grüße
      Bluesky