Hallo alle zusammen - Meine Geschichte

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    • Hallo alle zusammen - Meine Geschichte

      Hallo alle zusammen!

      Schon öfter habe ich hier im Forum Beiträge gelesen und fand mich dabei immer wieder selbst in den Geschichten die ich las und war vor allem beeindruckt von den hilfreichen, Mut machenden und auch professionellen Beiträgen. Nun habe ich endlich geschafft mich anzumelden, aktiv zu werden und möchte mich nun vorstellen.

      Zu meiner Geschichte: Ich bin heute 30 Jahre alt, studiere auf dem zweiten Bildungsweg (zurzeit sitze an meiner Masterthesis - es hat also bald ein Ende givemefive1 ) und lebe seit nun fast 10 Jahren in einer Beziehung. Ich würde mich als fröhlichen, aufgeschlossenen und neugierigen Menschen bezeichnen, wäre da nicht etwas, das mein Leben maßgeblich beeinflusst hat: meine Brüste. Das mag vielleicht merkwürdig klingen, aber seit Beginn meiner Pubertät habe ich ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihnen. Sie sind einfach unförmig, hängen und vor allem sind die Brustwarzenhöfe viel zu groß. Ich kann mich an keinen Tag erinnern, an dem ich mir nicht gewünscht hätte, dass sie anders aussehen würden… Ich schäme mich so sehr, dass ich mit kaum jemandem darüber gesprochen habe. Sogar Arztbesuche bei denen ich mich obenrum entkleiden muss, vermeide ich weitestgehend (beim Frauenarzt war ich das erstemal überhaupt vor drei Jahren, ein Besuch beim Orthopäden wegen meines Rückens steht dringend aus, der Gedanke an eine Krebsvorsorge beim Hautarzt löst bei mir fast Panik aus…). Auch in meiner Freizeit beeinträchtig mich das Thema immens: BHs kaufen ist ein absoluter Alptraum und im Alltag habe ich stets Angst, dass jemand bemerken könnte wie furchtbar meine Brüste aussehen, weshalb ich nur hoch geschlossene Oberteile kaufe. Schwimmbad- oder Saunabesuche vermeide ich genauso wie das Umkleiden in Gegenwart von anderen, ganz zu schweigen von meinem Beziehungs- und Sexualleben. Wie oft habe ich Beziehungen vermieden, Annährungsversuche abgewehrt… und auch heute zeige ich mich nicht im Hellen. Und das nach fast 10 Jahren mit meinem Partner. Welche Auswirkungen das auf mein Leben hat, brauche ich wahrscheinlich kaum weiter auszuführen.

      Mein sehnlichster Wunsch wäre eine Brustoperation. Leider scheiterte dieses Vorhaben immer am Geld und auch heute bin ich durch mein Studium nicht in der Lage, die Kosten selbst zu tragen. Sicher könnte man das auch finanzieren lassen und abbezahlen, allerdings scheue ich mich vor der Auseinandersetzung mit den Menschen in meinem Umfeld, insbesondere mit meinem Partner, da er kein Verständnis dafür hat. Zudem macht mir die Vorstellung Schulden zu haben auch Angst. Beim letzten Frauenarztbesuch (bei denen ich eigentlich immer in Tränen aufgelöst sitze), habe ich meine Frauenärztin auf eine OP angesprochen. Sie war sehr verständnisvoll und hat mir eine Überweisung zur Beratung in der Chirurgie ausgestellt. Ihre Diagnose: tubuläre Brüste. Schon häufiger habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht darunter leide und einiges darüber gelesen. Zu einem Ergebnis gekommen bin ich jedoch nicht. Ich denke die plastische Chirurgin kann mir mehr dazu sagen.

      Am 2. März habe ich nun endlich das Gespräch im Markus-Krankenhaus in Frankfurt (eine Empfehlung meiner Frauenärztin, da sie die Ergebnisse meist sehr gut findet) bei Frau Dr. Susanne Hüttinger. Einerseits bin ich froh mich endlich überwunden zu haben, andererseits habe ich auch große Angst. Wie wahrscheinlich die meisten hoffe ich sehr auf die Chance einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Probieren möchte ich es auf jeden Fall. Sollte dies jedoch scheitern, so will ich mir meinen Traum trotzdem erfüllen, da ich über die Hälfte meines Lebens versuche einen Weg zu finden mit meinen Brüsten klarzukommen und es einfach nicht schaffe… Trotzdessen es mich enorme Überwindung kostet, möchte ich mich für die Galerie freischalten lassen, Bilder hochladen und hoffe auf eine Expertenmeinung.

      Soviel ertsmal zu mir ^^ Ich hoffe hier in diesem Forum hilfreiche Tipps zu bekommen und vielleicht durch eure Erfahrungen meine Chancen auf eine Kostenübernahme vergrößern zu können.

      Viele Grüße, Schattenseite
    • :welcome hier im Forum.

      Ich drücke dir für deinen Weg der Anfrage einer Kostenübernahme alle Däumchen die ich habe. Schade finde ich, dass dein Partner für dich kein Verständnis aufbringt. Da würde sich mir die Frage stellen, ob das langfristig Sinn macht, denn solche Problematiken gehören zusammen betrachtet und gelöst mit Blick auf den betroffenen Partner und nicht nur auf sich selbst.
      Grüße vom Bodensee sendet euch
      Katrin