Gesichts-Rejuvenation ("Hautverjüngung")

Ästhetische Chirurgie

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Durch Umwelteinflüsse kommt es neben der Entwicklung tieferer Falten auch zur Ausbildung feiner Hautfältchen (Knitterfältchen), zur Pigmentierung der alternden Haut und der Auflagerung kleiner Unregelmäßigkeiten. Diese Hautveränderungen werden zuerst im Gesicht und an den Händen sichtbar. Eine glatte, zarte und jugendliche Haut wiederzuerlangen, ist ein nachvollziehbarer Wunsch. Durch moderne plastisch-chirurgische Maßnahmen kann eine kontrollierte Abtragung der oberen Hautschichten erfolgen. In der Zeit nach der Behandlung erfolgt dann eine „Erneuerung“ der zuvor abgetragenen Hautschichten. Die neue Haut ist deutlich glatter, zarter und straffer, in der Frühphase allerdings auch empfindlicher als die alte Haut. In der Praxisklinik Kaiserplatz werden zur Verjüngung der Haut neben den Straffungsverfahren die Dermabrasio und das chemische Peeling eingesetzt.

Dermabrasio (Hautabschleifung)

Durch eine hochtourige Abschleifung mit Hilfe eines Diamantschleifkopfes können die oberen Hautschichten chirurgisch präzise abgetragen werden.

Der Eingriff

Die Behandlung erfolgt in Dämmerschlafnarkose und örtlicher Betäubung, bei großer zu behandelnder Fläche kann auch eine Vollnarkose empfehlenswert sein. Eine komplette Abschleifung des Gesichts sollte nicht in den Monaten mit starker Sonneneinstrahlung durchgeführt werden. Denn die Haut benötigt noch einige Monate, bis sie wieder ausreichend pigmentiert ist und sich vor UV-Licht schützen kann. Bei vorbekanntem Herpesbefall wird einige Tage vor der Abschleifung eine Prophylaxe mit einem Virostatikum begonnen.

Nach dem Eingriff

Die freiliegende Haut muss solange geschützt werden, bis sich die neuen Hautschichten gebildet haben. Für kleine Areale wird hierzu eine Kruste geschaffen, große Areale werden mit einer Silikonfolie abgedeckt. Sobald die neue Haut ausgebildet ist, werden Kruste oder Folie abgestoßen. Dies ist etwa nach 7-9 Tagen der Fall. Während dieser Phase muss sich der Patient regelmäßig in der Praxisklinik untersuchen lassen, damit es zu keinen Flüssigkeitsansammlungen und zu Infektionen kommen kann. Nach der Abheilung empfehlen wir den Einsatz einer Creme, die die elastischen Eigenschaften der Haut unterstützt. Außerdem sollte ein Sonnenschutz zur Anwendung kommen. Die Haut kann noch einige Monate stärker gerötet sein.

Chemisches Peeling (Blue-Peel, Trichloressigsäurebehandlung)

Das chemische Peeling ist eine Hautverjüngungsmethode, bei der durch Ätzung die oberen Hautschichten entfernt werden. In den 80er Jahren wurden jedoch aus den USA Fälle bekannt, bei denen durch unkontrollierte Ätzung Narben entstanden sind. In der Praxisklinik Kaiserplatz wird deshalb ausschließlich ein Peeling verwendet, das sich bei Erreichen der richtigen Tiefe verfärbt. Eine Narbenbildung ist dadurch praktisch ausgeschlossen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine Vorbehandlung mit einer speziellen Hautpflegeserie für mindestens 4 Wochen notwendig ist. Dadurch wird bereits eine Erneuerung der tiefen Hautschichten erzielt und das Peeling kann besser wirken. Sie werden durch den Facharzt für Plastische Chirurgie genauestens in die Vor- und Nachbehandlung eingewiesen.

Der Eingriff

Das Peeling wird in leichter Sedierung durchgeführt. Die Wirklösung wird auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen und nach Erreichen des Farbumschlags wieder abgenommen. Dieser Vorgang wird 2-3 mal wiederholt. Während des Auftragens entsteht ein Wärmegefühl auf den Arealen, das als unangenehm emfunden werden kann. Daher werden die betreffenden Stellen mittels eines Ventilators gekühlt.

Nach dem Eingriff

Direkt nach der Behandlung wird eine steroidhaltige Salbe aufgetragen. Dies wird bis zur vollkommenen Abheilung der Haut fortgeführt. Nach Abheilung werden erneut spezielle Pflegeprodukte empfohlen. Ein Sonnenschutz sollte ebenfalls angewandt werden. Die Haut ist rasch nach dem Eingriff überschminkbar.