Funktionelle Operation der inneren Nase

Chirurgie von Hals, Nase und Ohren

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Nasenscheidewandoperation (Septumplastik) /
Muschelverkleinerung (Conchotomie)


Bei ständiger Nasenatmungsbehinderung, ausgeprägtem Schnarchen und Kopfschmerzen kann eine Operation der Nasenscheidewand und an den Nasenmuscheln sinnvoll sein. Die Nasenscheidewand kann wachstumsbedingt oder nach einer Verletzung durch Verbiegungen die Nasenatmung behindern. Die Schwellkörper der Nase - die Nasenmuscheln - sind häufig, vor allem bei Allergikern vergrößert.

Der Eingriff

Die Operation erfolgt endoskopisch oder mikroskopisch kontrolliert durch die Nase. 
Während einer Operation der Nasenscheidewand werden die verbogenen knorpeligen und knöchernen Anteile des Septums entfernt. Entnommenes Knorpelmaterial wird anschließend wieder zwischen die Schleimhautblätter eingesetzt. Dadurch bleibt die für eine unbehinderte Nasenatmung wichtige Dreischichtigkeit der Nasenscheidewand erhalten. Gleichzeitig wird häufig der Schleimhautüberschuss der Nasenmuschel durch eine Muschelkaustik, mit Hilfe einer feinen Nadel elektrisch eingeschrumpft. Eine andere Methode ist die chirurgische Abtragung. Zur Schienung der Nasenscheidewand werden für 3-4 Tage kleine Silikonsplints eingesetzt , die gleichzeitig auch postoperativ die Nasenatmung verbessern. Eine kleine Nasentamponade, die die Scheidewand stabilisiert und eine Blutung verhindert wird meist für einen Tag eingelegt.
Eine andere Methode ist die chirurgische Abtragung oder Bipolare Thermotherapie (Thermokoagulation) (RFITT®)

Nach dem Eingriff

Die Entfernung der Nasentamponade erfolgt am ersten oder zweiten Tag nach der Operation. Dieser Vorgang ist kaum schmerzhaft. Die Weiterbehandlung, z.B. die Entfernung der Silikonsplints wird ambulant durchgeführt.
Postoperativ ist körperliche Schonung für ca. 2 Wochen einzuhalten.


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