Nasen-OP - Nasenkorrekturen

Ästhetische Chirurgie

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Ästhetische und funktionelle Nasenchirurgie (Rhino- und Septorhinoplastik)

Dieser Bereich der Chirurgie, in dem sich die Fächer HNO und plastische Gesichtschirurgie vereinigen, stellt besonders hohe Herausforderungen an einen Chirurgen  - der hierzu auch über beide Qualifikationen verfügen sollte -  da die Nase wichtige Grundfunktionen für die Gesundheit besitzt und ebenso im Mittelpunkt des Erscheinungsbildes des Gesichtes steht. 

Von besonderer Bedeutung ist die harmonische und individuelle Formung der Nase für das ebenso individuelle Gesicht sowie die Atmung, Belüftung der  Nasennebenhöhlen und der eustachischen Röhre zur Ventilation der Mittelohren. Kleinste Störungen dieses Systemes haben erhebliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Patienten.

Aus diesem Grund gliedert sich die Beratung von Patienten, die eine Nasenkorrektur wünschen, in mehrere Abschnitte:

  • Endoskopische Untersuchung der Nase
  • Optional die allergologische Untersuchung
  • Radiologische Untersuchung der Nasennebenhöhlen
  • Bilddokumentation
  • Computersimulation
  • Demonstration von verschieden operierten Patienten (vorher/nachher)
  • Eingehende Erklärung der individuellen anatomischen Situation und Op-Techniken anhand anatomischer Skizzen
  • Behandlungsvertrag mit Ausweisung der Gesamtkosten

Voruntersuchung und Beratung

Zunächst erfolgt eine HNO-ärztliche Untersuchung der Nase, um Verbiegungen der Nasenscheidewand  Vergrößerungen der Nasenmuscheln und das Vorhandensein von Nasenpolypen bzw. einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung zu beurteilen.

Leidet der Patient unter Heuschnupfen oder allergischen Symptomen, so wird eine differenzierte Allergietestung durchgeführt. Einerseits ist ggf. postoperativ eine antiallergische Behandlung notwendig, andererseits benötigt der allergische Patient ein weiterführendes chirurgisches Konzept für seine Nase.

Sollten Hinweise auf eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung bestehen, so muß zwingend eine hochauflösende Schichtaufnahme der Nasennebenhöhlen angefertigt werden, um im geplanten Eingriff ggf. eine funktionell endoskopische Nasennebenhöhlenoperation mit durchzuführen.

Hierzu steht in der Praxisklinik Kaiserplatz seit Juli 2011 ein digitaler Volumentomograph der neuesten Generation zur Verfügung, der dreidimensionale Einsichten in den Gesichtsschädel sowie die knöcherne Nase erlaubt.

Nach Abschluß der medizinischen Untersuchung werden vor Ort digitale Bilder angefertigt und am Bildschirm die individuelle Problematik der Nasenform besprochen.
Daraufhin wird unter ganz besonderer  Berücksichtigung des Patientenwunsches eine Bildsimulation durchgeführt, wobei es durchaus hilfreich ist, wenn der Patient Fotos von Nasen anderer Personen ggf. aus Journalen mitbringt. Dies erleichtert, die speziellen Vorstellungen des Patienten mit einzubeziehen.

Zwar gilt, daß eine neue Nase  sich harmonisch in das vorgegebene Gesicht einpassen muß, um eben nicht „operiert“, sondern völlig natürlich auszusehen, dennoch gibt es einen chirurgischen Spielraum, der dem individuellen Wunsch des Patienten von seiner neuen Nase Rechnung trägt.

Nach Abschluß dieser stets medizinischen und ästhetischen Beratung erhält jeder Patient sämtliche Besprechungsunterlagen und auch Bilder zusammen mit einem Behandlungsvertrag, in dem sämtliche Kosten der Operation nach der Gebührenordnung für Ärzte sowie dem Anteil der gesetzlichen Mehrwertsteuer  aufgeführt sind, um jedem Patienten auch eine Planungssicherheit  an die Hand zugeben.

Diese Kosten beinhalten die Beratung, Operation, Nachbehandlung nach der Operation und, sollte dies notwendig werden, auch einer kostenfreien Nachkorrektur, die zwar selten vorkommt, jedoch im Rahmen eines seriösen Risikomanagements besprochen werden muß.

Die Operation

Die Operation wird bei gesunden Patienten, die in einem Umkreis von weniger als 70 Km wohnen und über eine Abholperson sowie nächtliche Betreuung während der ersten postoperativen Nacht verfügen, ambulant im Rahmen einer Narkose durchgeführt.

Bei Patienten ohne entsprechende Versorgung oder aus dem Ausland besteht die Möglichkeit der Operation und stationären Bedingungen im Bethanien-Krankenhaus Frankfurt am Main.
Zur Verfügung stehen sämtliche aktuellen internationalen Operationsverfahren der Nase, die sich im Groben auch in „geschlossene“ und „offene“ Techniken unterscheiden lassen.

Egal welche Technik zur Anwendung kommt, es entstehen keine sichtbaren Narben an der äußeren Nase.

Die Operation, auf die wir einen Schwerpunkt in unserer Praxisklinik legen, wird mit sehr feinen Instrumenten durchgeführt, weshalb lediglich 30% der Operierten postoperativ Blutergüsse unter den Augen haben und 95% aller Nasenkorrekturen ohne Einlage einer Nasentamponade durchgeführt werden. D.h. der Patient kann direkt nach der Operation frei durch die Nase atmen.

Durch die Vermeidung postoperativer Nasentamponaden entstehen nach der Operation nur außerordentlich wenig Schmerzen, die in jedem Fall durch den Einsatz von einer Tablette Ibuprofen 600 aufgehoben werden können.

Ein Nasengips verbleibt für ca. 8-10 Tage. In Ausnahmefällen wird ein sog. Tapeverband für wenige Tage angeschlossen.


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